Käsige Tatsachen – Krumme Krapfen

Tatsächlich gibt es Rezepte, welche sich auch ohne größere mobile Küchenausstattung im Lager verwirklichen lassen. Wie authentisch dieses Rezept ist, vermag ich leider nicht zu sagen. Dafür lässt es sich relativ einfach verwirklichen, auch die Zutaten lassen sich schnell organisieren. Einzig Zeit und viel Appetit sollte man mitbringen.

„Krumme Krapfen“ – dieser Begriff ruft bei Unwissenden häufig ein Stirnrunzeln hervor, dicht gefolgt von Lösungsvorschlägen, was sich dahinter verbergen könnte. Mit Krapfen hat das Rezept jedoch ebenso viel zu tun, wie Gummibärchen mit Zartbitterschokolade. Anstelle einer süßen Füllung bestehen die in Fett frittierten Häppchen aus viel Käse .. nochmal viel Käse … sowie etwas Mehl und Ei.

Zutaten für 1 Portion: 

  • 100 g kleingeriebener Käse
  • 100 g Mehl
  • 2 mittelgroße Eier
  • Gewürze
  • evtl. Knoblauch
  • 1 l Sonnenblumenöl

Der Käse wird mit den restlichen Zutaten zu einer homogenen Masse vermischt. Ein sehr klein geschnittener oder fein geriebener Käse erleichtert die Arbeit ungemein. Gewürzt wird dabei nach Lust und Laune. Würzige Käsesorten, wie beispielsweise Appenzeller, verleihen den Krummen Krapfen ebenfalls einen interessanten Geschmack. Aus der Masse werden kleine Bällchen geformt. Das Öl in einem hohen Gefäß erhitzen und die Käsebällchen darin goldgelb frittieren.

Tipp: Die oben angegebene Menge reicht in etwa für zwei Personen mit mäßig Hunger. Aus eigener Erfahrung lässt sich jedoch sagen, dass man sich an den schmackhaften Bällchen sehr schnell über“isst“. Dafür schmecken „Krumme Krapfen“ auch im kalten Zustand.

Bienchen